Neue S-Bahn-Station in Fechenheim
In Fechenheim entsteht eine neue, oberirdische und barrierefreie S-Bahn-Station, die den Stadtteil direkt an das S-Bahn-Netz anschließt. In neuer Lage zwischen der Fuß- und Radwegüberführung (FRÜ) Cassellastraße und Ernst-Heinkel-Straße, südwestlich des aktuellen Haltepunkts Frankfurt-Mainkur, verbessert sie die Erreichbarkeit des Stadtteils erheblich und stärkt die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die neue Station wird barrierefrei mit einem Aufzug und Rampen sowie einem modernen Blindenleit-, Wegeleit- und Informationssystem ausgestattet.
Der Bau soll 2028 beginnen und rund drei Jahre dauern.
Eisenbahnüberführungen und Wege
Der Bahnübergang Cassellastraße wird aufgelassen, also zurückgebaut: Neben der Eisenbahnüberführung Ernst-Heinkel-Straße steht Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, an der Stelle des heutigen Bahnübergangs eine neue Überführung zur Verfügung, damit sie weiterhin nach Fechenheim gelangen können. Sie dient gleichzeitig als barrierefreier Zugang zu den Bahnsteigen der neuen Station Fechenheim. Für den Autoverkehr baut die DB dagegen eine Unterführung in der nahe gelegenen Ernst-Heinkel-Straße.
Die Ernst-Heinkel-Straße wird künftig mit einer neuen Unterführung unter den Gleisen hindurch direkt an die Orber Straße angebunden. Damit entfällt der Bahnübergang an der Cassellastraße, was die Verkehrssicherheit erhöht und den Verkehrsfluss verbessert. Neue Fuß- und Radwege sorgen zusätzlich für eine barrierefreie und komfortable Verbindung für alle.
Die Stadt Frankfurt hat die Lahmeyerbrücke (Kreuzungsbauwerk Hafenbahn) baulich angepasst, sodass sie genug Platz für die beiden zusätzlichen Gleise bietet.